Steuerrechtliches; Problem Singapur und Asien

Die Schweiz hat mit Singapur,einem der wichtigsten Finanzplätze in Südostasien, den Austausch von Steuerdaten vereinbart.

Dies geschah anlässlich des Arbeitstreffens des “Global Forum on Transparency and Exchange of Information for Tax Purposes” (Global Forum) in Genf im Juli 2017. Unterzeichner waren Botschafter Alexander Karrer, stellvertretender Staatssekretär im Staatssekretariat für internationale Finanzfragen, und Huey Min Chia-Tern, Deputy Commissioner der Inland Revenue Authority Singapurs. Die Mitteilung davon erfolgte durch das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) am 17. Juli 2017.

Das Abkommen zwischen der Schweiz und Singapur ist seit dem 1. Januar 2018 mit einem ersten Datenaustausch 2019 bereits abgeschlossen und in Kraft getreten. Konkret bedeutet das, dass die Banken in Singapur seit dem 1. Januar 2018 die Kunden-Daten sammeln.

Parallel dazu wurde in Singapur durch den Schweizer Botschafter Thomas Kupfer eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im Bereich der Finanzdienstleistungen mit der Singapurer Finanzaufsicht MAS unterzeichnet.

Die Schweiz und Singapur haben hinsichtlich des wechselseitigen Datenaustausches keine Probleme, weil einer dem anderen vertraut in Sachen “Datensicherheit”.

Dem automatisierten Informationsaustausch AIA bzw. “Common Reporting Standard” (CRS) mit der Europäischen Union gehörte Singapur schon zuvor an. Auch insoweit vertraut Singapur der Datensicherheit.

Im Rahmen des AIA/CRS erheben alle in einem Vertragsstaat ansässigen Finanzinstitute Daten über bei ihnen geführte Konten von Berechtigten, die in einem anderen Vertragsstaat ansässig sind.


Zu den erhobenen Daten gehören:

-persönliche Angaben,

-Steuer- und Kontonummern,

-die Jahressalden der jeweiligen Konten,

-und alle diesen Konten pro Jahr gutgeschriebenen Erträge.

Diese Daten werden einmal jährlich von dem Finanzinstitut – in Singapur – an eine zentrale Finanzbehörde im eigenen Land übermittelt, welche die Daten automatisch an eine zentrale Stelle im ausländischen Ansässigkeitsstaat des Berechtigten weiterleitet. Die Informationen fließen somit nicht direkt von den Banken aus dem Land heraus, sondern werden von den Banken an die zuständige Behörde des Landes, in dem sie zugelassen sind, weitergeleitet.

In der Schweiz ansässige Personen erhalten zwischenzeitlich bereits Kontrollmitteilungen von Banken in Singapur, wenn sie dort ein Konto führen. Die Kontoinhaber sollen nun der Bank in Singapur alle Daten liefern, die für den Austausch wichtig sind. Der Kunde, der das ignoriert oder sich weigert, dem wird das Konto „eingefroren“ bzw. aufgekündigt. Man wusste in der Schweiz und in Singapur bei den Banken demnach frühzeitig von dem Abkommen. Die Schweizer Banken hatten dennoch Ihren Kunden empfohlen ihr Geld aufgrund der bereits bevorstehenden Abkommen nicht zuletzt mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Zusammenbruch des Bankgeheimnisses in der Schweiz, dass diese, für den Kunden lediglich kurzfristige und auch sehr teure Lösung, nur von kurzer Dauer ist. Dennoch wurden den Bankkunden diese Lösung empfohlen bzw. aufgedrängt und dem Kunden so suggeriert, er könne sich durch die Verlagerung seines Vermögens auf Partner Banken und Institute in Singapur wie einst der Baron von Münchhausen selbst an seinem eigenen Schopf aus der Misere ziehen und der weiteren strafrechtlichen Verfolgung, die Ihm nun auch drohte, entkommen.

Billiglösungen sind aber selten eine gute Lösung. Das gilt für ein Auto wie für einen Anzug und erst recht in Sachen Vermögenssicherheit.

Nun stehen die Betroffenen, dank Ihrer Fachberater in Ihren Kreditinstituten wieder exakt vor der gleichen Situation, und haben lediglich das Problem zeitlich vor sich her geschoben und sich durch die Zahlung dieser Kosten durch ihre tollen Finanzberater in den Kreditinstitut und ihren Steuerberatern, damit ein wenig Zeit erkauft. Aufgeschoben ist aber nun einmal nicht aufgehoben. Darüber hinaus haben sich in den vergangenen vier Jahren viele Türen und Möglichkeiten genialer Lösungen für diese Abschleicher für immer verschlossen.

Nun scheinen die Abschleicher nach Singapur wie in andere Jurisdiktionen aber gar nicht so sehr die Kosten der professionellen anonymisierenden Struktur abzuschrecken, was diese nun am Ende jetzt auch nicht sind, da diese seit dem 01.01.2018 offen gelegt werden. Man hat sich aufgrund schlechter bzw.,wie es in der Fianzbranche heißt, für den Kunden unvorteilhafter Beratung lediglich ein paar Jahre Aufschub sehr sehr teuer erkauft, nicht aber das Problem bei seinen Wurzeln gepackt und endgültig gelöst.

Sie sollten sich angesichts dieser Tatsachen daher die Frage stellen, ob Sie sich sicher sind, dass Ihnen ihr Bankberater, immer die für Sie oder Ihr Unternehmen selbst beste und sicherste Möglichkeit empfehlen wird, oder nicht doch die beste Lösung für sein Kreditinstitut Ihnen anrät, von welchem er ja bezahlt wird und damit in einer gewissen, nachgewiesenen Abhängigkeit steht, und somit zweifelsfrei, wie es juristisch heißt, befangen ist , die sicherste, beste und einträchtigste Lösung seinen Kunden anbieten wird?

Wenn Sie sich ernsthaft und ehrlich dieser inneren Frage stellen, und Sie sich selbst diese auch ehrlich und aufrichtig innerlich beantworten, werden Sie zu der Überzeugung kommen …Nein!

Die Anonymisierung von Bankkonten / Anlagekonten ist jedoch immer noch möglich!

Wir bieten Ihnen nun eine für Sie und/oder Ihr Unternehmen sichere und vor allem endgültige Lösung, bei welchem Sie sicher und unabhängig von allen, auch den künftigen noch kommen werdenden Abkommen über den Austausch von Finanzdaten Daten sind, für diese Problem an.

Für weitere Fragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

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